Informationen

Let's Fetz für die Jugend.

Am Samstag wurde der Flößerwasen in Horb a.N. durch die Brass-Bands „Blassportgruppe“ und „DIE BRASSERIE” gerockt.

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BRASS-EXPRESS-TOUR am Samstag 01. Juli 2017

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und

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Vorverkauf ab 15. März 21,-€ - Abendkasse 23,-€ - über „reservix.de“ Menschen mit Behinderung 50%.

Informationen zum Stadtverband der musiktreibenden Vereine in Horb

Liebe Musikfreunde, liebe Ehrengäste,

in 2017 jährt sich zum 30. Mal die Gründung des Stadtverbandes der musiktreibenden Vereine in Horb am 14. November 1987.
Der Verband ist durch den Beitritt des Akkordeonorchesters Grünmettstetten, des MV Bildechingen, des Streichmusikvereins Betra und in jüngster Zeit der Jugendmusikvereine Betra und Bittelbronn auf 17 Mitglieder angewachsen und unterstreicht dadurch auch die musikalische Vielfalt in der Großen Kreisstadt Horb.

In der Geschäftsordnung sind die Gründe für den Schulterschluss und die Ziele der Zusammenarbeit klar definiert. Ich möchte keinen Rückblick starten, wie wir es von den Schriftführern bei Hauptversammlungen gewohnt sind.
Lassen sie mich einige wenige gedankliche Schwerpunkte setzen, die uns damals schon Triebfeder für unser Handeln waren. Mit der Förderung der Jugendarbeit, der gleichmäßigen und verlässlichen Förderung des Verbandes durch die Stadt wollten wir die Stadt in die Lage versetzen, der kulturellen Bedeutung der Musikvereine und der Wichtigkeit einer gediegenen musikalischen Ausbildung von Kindern und Heranwachsenden gezielt Rechnung zu tragen.
Von dieser Gleichstellung von Wertigkeit und Förderung habe ich mir ein Zusammenrücken der Vereine bei der Lösung von Problemen, das Entstehen von Zusammengehörigkeit bei der Darstellung unseres Kulturgutes Blasmusik und gegenseitige Hilfestellungen bei der Erhaltung, Pflege und Weitergabe von Traditionen und ihren Werten für die Gesellschaft versprochen.
Nicht alles hat sich in den vergangenen 30 Jahren erfüllt. Doch die anfängliche Befürchtung einiger Gemeinderäte, der Verband als solcher würde den einzelnen Vereinen mit Blick auf die finanziellen Zuwendungen durch die Stadt schaden und damit ins Kontraproduktive abgleiten, hat sich nicht bestätigt. Das Gegenteil war der Fall. Gerade im Jugendbereich war es seit der Gründung erstmals möglich, gemeinsame überfachliche Veranstaltungen durchzuführen und zu finanzieren und dadurch einen Blick über den Wirkungsbereich des eigenen Vereins hinaus zu wagen.

Die Jugend und damit die Generation, welche künftig Verantwortung übernehmen soll, kam sich näher, lernte sich kennen und sah den anderen Verein nicht mehr nur als musikalischen Konkurrenten, sondern als Chance, das Gemeinsame auch gemeinsam zu gestalten und durch die Musik unseren Beitrag für ein zwangloses Zusammenwachsen der Stadtteile zu leisten.

Jeder braucht in seinem Leben die Musik. Stellen sie sich von heute auf morgen ein Leben ohne Musik vor, so ist dieser Gedanke eigentlich gar nicht vorstellbar. Wir, die wir in unseren Musikvereinen tätig sind, haben uns für die Blasmusik entschieden als eine der Möglichkeiten, bestimmte Anlässe,  Veranstaltungen und Lebensabläufe  musikalisch zu gestalten.  Oft wäre die  Blasmusik fehl am Platze, deshalb sind wir froh über die Vielfalt und fast unerschöpfliche Klangfülle anderer Instrumentierungen. Doch die Pflege der Blasmusik ist unser Beitrag zur Gestaltung der kulturellen Lebensqualität. Ich tue mich schwer bei jeder Vereinsauflösung, besonders bei den traditionsreichen Gesangs- und Trachtenvereinen, geht doch dadurch wahrscheinlich unwiederbringlich ein Stück Orts- und Heimatgeschichte zu Ende.  Wir können dem entgegenwirken und in das WIR beziehe ich die Politik mit ein, indem wieder verstärkt Wert gelegt wird auf  den bodenständigen Musikunterricht an den allgemein bildenden Schulen, Wert gelegt wird auf das Singen unserer Volkslieder und die Förderung von Schulchören an der Basis. Die Schaffung der Bläserklassen an unseren Schulen ist ein guter Schritt in die richtige Richtung und lässt mich nach vielen Dämpfern wieder Hoffnung schöpfen und Vertrauen in unser Land  zurück gewinnen.

Musikvereine haben derzeit keine Nachwuchsprobleme, werden aber auf Jahre hinaus gesehen Probleme darin bekommen, Führungsposten und Funktionspersonal zu besetzen. Die Verweildauer im Verein nach erfolgreichem Abschluss der musikalischen Grundausbildung ist besorgniserregend kurz.  Diese Tatsache hat viele Ursachen, darf aber nicht als unabwendbares Schicksal hingenommen werden. Vielleicht müssen wir vertraute und eingefahrene Strukturen aufgeben, neue Möglichkeiten des Engagement überlegen, um den Einzelnen in den Verein einzubinden, ohne dass er diese Bindung als Last oder Einschnürung wahrnimmt. Wir müssen der Jugend die Chancen eröffnen, durch ein längerfristiges Engagement im Verein neben der Übernahme von Verantwortung auch akzentuell auf die Gesellschaft einwirken zu können und die Zukunft unseres Zusammenlebens ein stückweit mit zu gestalten

Zum Abschluss meiner Ausführungen möchte ich allen danken, die seit Bestehen des Verbandes Verantwortung für den Heimatverein und im Stadtverband  übernommen haben. Es ist nicht leicht, sich für Andere und für eine Sache, an die man persönlich glaubt, Zeit zu nehmen, auch weil jeder weiß, dass  neben Augenblicken des Erfolges und der inneren Erfüllung Rückschläge und Enttäuschungen ständiger Wegbegleiter sein können und sind. Hut ab und Hochachtung für alle, die sich auf diesem Weg für die Gemeinschaft einsetzen und ihr ein stückweit Lebensfreude und Lebensqualität geben. Ich danke auch allen, die durch ihre Berufe und Berufungen in der Lage sind, unsere Arbeit zu unterstützen. Ich danke nicht zuletzt der Großen Kreisstadt Horb am Neckar für die individuelle Förderung und die jährlicher Unterstützung sowie der Städtischen Musikschule für die gute Zusammenarbeit.

Im Februar 2017
Hans Dreher, Vorsitzender


Landesmusikfestival 2017
Stiftskirche „Hl. Kreuz“

Landesmusikfestival 2017

Landesmusikfestival 2017
Brücken in Horb

Landesmusikfestival 2017

Landesmusikfestival 2017
Rathaus Horb a.N.

Landesmusikfestival 2017

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